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Würden Sie in ein Flugzeug steigen, wenn der Pilot nicht mitfliegt?

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Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Langstreckenflug nach Kapstadt vor sich und sind im Begriff an Bord zu gehen. An der Gangway steht ein Mann in Uniform, der sich als Ihr Pilot vorstellt und sich von Ihnen verabschiedet: Er habe alle Einstellungen am Bordcomputer vorgenommen, die Sie auf den richtigen Weg bringen. Er sei zuversichtlich, dass das klappt und Ihr Flugzeug sein Ziel erreichen wird. Er selbst und seine Kollegen müssten sich nun jedoch verabschieden, da sie sich um andere Dinge kümmern müssen. Er wünsche Ihnen noch viel Glück und einen guten Flug. Ich denke, die wenigsten würden hier einsteigen. Wir möchten, dass der Pilot am Steuer sitzt und uns sicher zum Ziel bringt. Selbst wenn er zwischendurch auf Autopilot stellt, muss er doch alles überwachen und hier und dort die kleinen Korrekturen vornehmen, die dafür sorgen, dass wir in Kapstadt und nicht im indischen Ozean oder im Atlantik landen.

Der Vermögensaufbau für die eigene Altersvorsorge und die Vermögensgestaltung während des eigenen Ruhestands sind das finanzielle Gegenstück zu einem Langstreckenflug. Hier sollte man die gleiche Vorsicht walten lassen. „Unabhängigen Finanzexperten” der Banken und Versicherungen, die gegen Provision ein Produkt vermitteln und einen dann seinem Schicksal überlassen, gleichen dem Piloten, der an der Gangway kassiert und nicht mitfliegt. Im Gegensatz dazu geht der unabhängige Vermögensverwalter ein Dauerschuldverhältnis ein und erhält seine Vergütung auch erst im Lauf der Zeit. Wie der Pilot, der sich ans Steuer setzt, bis man am Ziel ist.

 

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